Donnerstag, 21. November 2013

Herbstzeit ist Grippezeit: Zur Wichtigkeit von Betrieblicher Gesundheitsförderung


Nicht nur zu kalt-nassen Jahreszeit wird die Förderung der Gesundheit von MitarbeiterInnen immer wichtiger. In der Arbeitswelt hat sich einiges getan: Die Arbeitstätigkeiten werden komplexer und die damit verbundenen Anforderungen an die ArbeitnehmerInnen immer höher. Nicht selten  ist man heutzutage mit Zeitdruck und Überstunden konfrontiert, was eine zusätzliche Belastung bedeutet. Hinzu kommt dann noch, dass die Unternehmen immer mehr Druck haben wirtschaftlich zu sein und wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher wird es im Gegenzug auch immer wichtiger, dass die Gesundheit von ArbeitnehmerInnen aktiv gefördert wird.
Der Begriff betriebliche Gesundheitsförderung ist zu einem bedeutenden Instrument der Organisationsentwicklung geworden. Dabei handelt es sich um eine Unternehmensstrategie, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen verbessern soll. Anders herum geht es also auch darum, Risikofaktoren für Erkrankungen am Arbeitsplatz zu reduzieren und den Beteiligten ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Dafür steht den Unternehmen eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung: Von Arbeitsplatzanalysen, Beratung, Vorträgen, Workshops bis hin zu Vorsorgeuntersuchungen und Aktionstagen.
Einen Nutzen von all diesen Maßnahmen haben beide Seiten: Für Organisationen ergeben sich beispielsweise Vorteile durch Einsparungen aufgrund verringerter Krankenstände und Fluktuation, erhöhte Produktivität und ein verbessertes Unternehmensimage.
Die MitarbeiterInnen machen einen besonderen Gewinn durch die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden, Steigerung von Arbeitszufriedenheit und einer höheren Motivation.
Aber eine gesunde Lebensweise fängt bei jedem selbst an.

Hier haben wir Ihnen kleine Tipps für einen gesünderen Arbeitsalltag zusammengestellt, die Sie ganz einfach in Ihren Arbeitsalltag integrieren können:

-      Trinken nicht vergessen: Denken Sie daran während der Arbeit ausreichend Wasser zu trinken. Es hält gesund und fördert die Konzentration
-      Sport kann Spaß machen: Passend zum anstehenden Winterurlaub, Skifahren fordert den Körper ganzheitlich und hilft nach dem Urlaub wieder voller Energie in die Arbeit einzusteigen
-      Treppensteigen statt Lift holen: Gehen Sie zumindest ein Stockwerk oder eine Distanz am Tag über die Stiegen, wo sie gewöhnlich mit dem Lift gefahren wären
-      Regelmäßige und ausgewogene Ernährung: Achten Sie darauf während der Arbeit regelmäßige Pausen zum Essen einzuplanen und diese auch für eine ausgewogene Mahlzeit zu nutzen. Gerade in stressigen Zeiten braucht der Körper Energie.


Bleiben Sie gesund!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 4. November 2013

4 Faktoren für Resilienz in Unternehmen


Diese vier Faktoren sind ausschlaggebend für Resilienz in Unternehmen:

1. Verständlichkeit

  • Herausfordernde und kritische Situationen so wahrzunehmen, dass die Führungskräfte und Mitarbeiter handlungsfähig bleiben.
  • Beeinflussbares von nicht Beeinflussbarem trennen.
  • Informationen gut verständlich und verdaubar kommunizieren.

2. Machbarkeit
  • Das Gesetz des Handelns in der Hand behalten, die Regie übernehmen.
  • In die erprobten Stärken und Fähigkeiten vertrauen.

3. Bedeutsamkeit
  • Sinn geben und Sinn vermitteln, die notwendigen Schritte für die Zukunft glaubwürdig kommunizieren und konsequent durchhalten.
  • Wenn Unternehmen langfristig erfolgreich sein wollen, muss das was sie machen Bedeutung für die Menschen haben.

4. Soziale Kompetenz
  • Aufbau von breit gefächerten, sozialen Beziehungen.
  • Soziale Netze nutzen und Unterstützung daraus gewinnen.
  • Sich Orientierung holen
  • Partnerschaften, Kooperationen eingehen.

Montag, 7. Oktober 2013

Was ist Resilienz?



„Resilienz“ stammt aus dem Englischen (resilience) und kann mit Widerstandsfähigkeit (Elastizität oder Spannkraft) übersetzt werden. Der Begriff meint die Eigenschaft, mit belastenden Situationen umgehen zu können. Früher bezeichnete er nur eine spezielle Eigenschaft von Personen (besonders Kindern), die ihre psychische Gesundheit unter sehr schwierigen Bedingungen erhalten konnten.  Mittlerweile wird der Begriff auch auf Teams, Organisationen und ganze Unternehmen angewandt und beschreibt hier die Toleranz gegenüber Störungen und Belastungen.

Angesichts der vielen Veränderungen im Gesundheitsbereich ist das Thema Resilienz auch hier hoch interessant geworden. Wie werden  Spitäler, Pflegeheime mit ständigen Veränderungen, Umstrukturierungen, hohen Vorgaben oder finanziellen Engpässen fertig? Verfügen die Einrichtungen über ein hohes Maß an Resilienz, wird es ihnen nach einer Krise rascher gelingen, in eine stabile Situation zurückzufinden.
Resiliente Organisationen -
  • haben Mitarbeiter, Teams und Führungskräfte, die fähig sind, die Realität zu akzeptieren und anzupacken. Das Überleben der Organisation wird trainiert, schon bevor es kritisch wird.
  • sind als Organisation fähig, Bedeutung im Leben zu finden. Das Wertesystem resilienter Organisationen dient als Halt in schwierigen Situationen.
  • sind fähig zu improvisieren und alle Ressourcen zur Problembewältigung einzusetzen. Quelle: www.resilienz-freiburg.de/de/resilienz/definition-und-merkmale.html, 24.7.2013

Eine Schlüsselrolle kommt bei der Stärkung von Resilienz in Teams und Organisationen den Führungskräften zu.  Eine Organisation kann dann besonders gut in Krisen oder Veränderungsprozessen reagieren, wenn alle, also die einzelnen MitarbeiterInnen, die Teams und die Führungskräfte über die Komponenten von Resilienz verfügen. "Empathisches Führen" kann das Bewältigen von schwierigen Zeiten bei einzelnen MitarbeiterInnen, bei Teams und auch bei ganzen Organisationen unterstützen. 
Wichtig für das Führen in krisenhaften Situationen
  • menschliche Stärke, emotionale Intelligenz, Integrität
  • Fähigkeit zur Empathie und Zuwendung
  • Mut, eigene emotionale Reaktionen zu zeigen
  • Mut zum Eingreifen und Handeln, anwesend sein, angewandte Kreativität
  • Lernfähigkeit aus Krisen
weitere Informationen zum Thema Resilienz und resiliente Organisationen finden Sie hier.

Montag, 30. September 2013

Umfrage: Welche Themen werden 2014 für Sie interessant sein?





Vielleicht sind Sie auch schon mittendrin in Ihren Planungen für das Jahr 2014.
Welche Fort- und Weiterbildungen brauchen die MitarbeiterInnen? Sind Themen wie z.B. Konflikte oder Stress aktuell? Stehen im nächsten Jahr Veränderungen auf Organisationsebene an? Wie führe ich die arbeitspsychologische Evaluierung nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz durch? Gibt es vielleicht eine Veranstaltung die organisiert werden muss? Fragen über Fragen, die Sie sich dieser Tage womöglich unter anderem stellen.


Um unser Angebot noch besser auf Ihre Bedürfnisse abstimmen zu können, haben wir eine kurze Umfrage erstellt, in der wir erheben möchten, welche Themen für Sie im nächsten Jahr wichtig sein werden.
Hier geht es zur Umfrage.


Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Erstellung eines Fortbildungsplanes für 2014.
Für 
weitere Informationen oder um einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren, kontaktieren Sie uns bitte unter office@healthcc.at, oder besuchen Sie unsere Website.


Montag, 16. September 2013

Zurück aus dem Sommerurlaub? Bloß nicht stressen lassen!



Der Sommer neigt sich dem Ende und nicht nur bei HCC geht die Arbeit wieder richtig los.
Darum hoffen wir, dass Sie einen erholsamen Sommer hatten und die Möglichkeit genug Kraft für den Arbeitsalltag zu tanken!  
Denn wer kennt das nicht, kaum ist der Urlaub vorbei wird man wieder zurück in den Alltag katapultiert, obwohl man gedanklich noch am Strand oder am See liegt. Berge von Papier stapeln sich am Schreibtisch, Aufgaben müssen erledigt werden und den Kollegen mit dem man nicht ganz so gut kann sieht man auch wieder.
Jeder vierte Österreicher kann davon ein Lied singen. Stress gehört in der EU sogar zum zweithäufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblem und somit ist Stress zu einem der größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit geworden.
Damit sie nun nicht direkt wieder in den gewohnten Arbeitsstress zurückfallen haben wir Ihnen einige Enstpannungstipps für den Arbeitsplatz zusammengeschrieben.

Entspannungstipps:

  • Bequem und unbemerkt können einfache Atemtechniken und Tagträume durchgeführt werden. Gerade wenn es mal etwas stressiger zugeht wird die Atmung flacher und die Ausatemphase kürzer. Wer in solchen Situationen aber bewusst einige Atemzüge tief ein- und ausatmet aktiviert den Parasympathicus (zuständig für Regeneration und Erholung) im vegetativen Nervensystem. Dies hat zur Folge, dass sich der Herzschlag beruhigt und man auch in stressigen Situationen die Ruhe bewahrt. 
  • Auch bei Stress ist Lachen oft die beste Medizin. Es kann zwar gut sein, dass Ihnen in Stresssituationen nicht unbedingt zum lachen zu Mute ist, dennoch sollten sie es ruhig einmal ausprobieren: Stellen Sie sich vor den Spiegel und Grinsen Sie sich mal so richtig selbst an. Das hebt die Stimmung. In fernen Ländern wie Bali gehört das übrigens zum morgendlichen Ritual.
  • Legen Sie Mikropausen ein: Pausen sind wichtig, aber oft steht Arbeit an und man hat abseits der Mittagspause nicht immer die Möglichkeit. Genau dann sind Mikropausen wichtig. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Mikropausen von ein paar Sekunden bis zu 1 Minute in den Arbeitsalltag einzubauen. Legen Sie z.B. einfach mal den Bleistift weg, oder schließen Sie kurz Ihre Augen. Auch ein kurzer Blick aus dem Fenster, oder den Körper auszustrecken und die Hände und Arme durchzuschütteln kann entspannend wirken.