Montag, 16. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!



"Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat" (Marc Aurel) 

Wir wollen uns zuallererst für ein großartiges und erfolgreiches 2013 bedanken, das ohne das Zutun, das Vertrauen und die Bereitschaft, alte Ufer aus den Augen zu lassen und gemeinsam Kurs auf neue zu nehmen, der Freunde, KundInnen und SeminarteilnehmerInnen von HCC, niemals so hätte werden können.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit mit vielen festlichen, aber auch besinnlichen Momenten. 


Annelies Fitzgerald, Alexander Seidl, Elisabeth Karnholz
& das HCC-Team


www.healthcc.at

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Stärken nutzen!


Manchmal stellen wir uns die Frage:"Wer bin ich?" dabei sollten wir uns eher die Frage stellen:"Wer möchte ich sein?"
Fragen Sie nicht wer Sie bisher waren, sondern fragen Sie sich, wer Sie sein möchten. Dabei sollten Sie sich vor Augen halten, dass sie alles in sich haben um Ihr Leben zu ändern. Sie können jetzt eine Entscheidung treffen. Der Moment, in dem man eine Entscheidung trifft, ist der Moment, indem ein neue Welt entsteht. Es geht nicht darum, was die anderen machen oder nicht machen. Es geht darum, was Sie machen möchten und wie Sie sein wollen. 
Sie als Mensch, Sie in Ihrem Beruf, Sie in Ihrer Familie. Was ist Ihre Vision? Was sind Ihre Ziele?
Oft hilft es zu Papier und Bleistift zu greifen und sich seine Ziele aufzuschreiben. Dabei sollten Sie allerdings ein paar kleine Regeln beachten:

1) Was ist das konkrete Problem das Sie ändern möchten („10% der Gesamtzeit“)
  • halten Sie sich mit dem Problem nur kurz auf.

2) Formulieren Sie ein Ziel und die dazugehörigen Kriterien (Ziel ist… und das bedeutet…)

3) Sammeln Sie Ideen zur Bewältigung (Brainstorming)
  
4) Wählen Sie 1 bis 2 realistische Ideen aus
  
5) Planen Sie die nötigen Schritte, die es braucht um das Ziel umzusetzen
   
6) Durchführen – was genau ist der erste Schritt und wann setze ich ihn?
  

7) Kritischer Blick auf den Plan: 
  • Kann das so „in echt“ funktionieren? Falls Sie  „Schwachstellen“ im Plan finden – dann gehen Sie nochmal zurück zu Schritt 3) und sammeln Sie neue Ideen zur Optimierung des Plans.

Wir wünschen viel Erfolg!

www.healthcc.at



Donnerstag, 21. November 2013

Herbstzeit ist Grippezeit: Zur Wichtigkeit von Betrieblicher Gesundheitsförderung


Nicht nur zu kalt-nassen Jahreszeit wird die Förderung der Gesundheit von MitarbeiterInnen immer wichtiger. In der Arbeitswelt hat sich einiges getan: Die Arbeitstätigkeiten werden komplexer und die damit verbundenen Anforderungen an die ArbeitnehmerInnen immer höher. Nicht selten  ist man heutzutage mit Zeitdruck und Überstunden konfrontiert, was eine zusätzliche Belastung bedeutet. Hinzu kommt dann noch, dass die Unternehmen immer mehr Druck haben wirtschaftlich zu sein und wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher wird es im Gegenzug auch immer wichtiger, dass die Gesundheit von ArbeitnehmerInnen aktiv gefördert wird.
Der Begriff betriebliche Gesundheitsförderung ist zu einem bedeutenden Instrument der Organisationsentwicklung geworden. Dabei handelt es sich um eine Unternehmensstrategie, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen verbessern soll. Anders herum geht es also auch darum, Risikofaktoren für Erkrankungen am Arbeitsplatz zu reduzieren und den Beteiligten ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Dafür steht den Unternehmen eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung: Von Arbeitsplatzanalysen, Beratung, Vorträgen, Workshops bis hin zu Vorsorgeuntersuchungen und Aktionstagen.
Einen Nutzen von all diesen Maßnahmen haben beide Seiten: Für Organisationen ergeben sich beispielsweise Vorteile durch Einsparungen aufgrund verringerter Krankenstände und Fluktuation, erhöhte Produktivität und ein verbessertes Unternehmensimage.
Die MitarbeiterInnen machen einen besonderen Gewinn durch die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden, Steigerung von Arbeitszufriedenheit und einer höheren Motivation.
Aber eine gesunde Lebensweise fängt bei jedem selbst an.

Hier haben wir Ihnen kleine Tipps für einen gesünderen Arbeitsalltag zusammengestellt, die Sie ganz einfach in Ihren Arbeitsalltag integrieren können:

-      Trinken nicht vergessen: Denken Sie daran während der Arbeit ausreichend Wasser zu trinken. Es hält gesund und fördert die Konzentration
-      Sport kann Spaß machen: Passend zum anstehenden Winterurlaub, Skifahren fordert den Körper ganzheitlich und hilft nach dem Urlaub wieder voller Energie in die Arbeit einzusteigen
-      Treppensteigen statt Lift holen: Gehen Sie zumindest ein Stockwerk oder eine Distanz am Tag über die Stiegen, wo sie gewöhnlich mit dem Lift gefahren wären
-      Regelmäßige und ausgewogene Ernährung: Achten Sie darauf während der Arbeit regelmäßige Pausen zum Essen einzuplanen und diese auch für eine ausgewogene Mahlzeit zu nutzen. Gerade in stressigen Zeiten braucht der Körper Energie.


Bleiben Sie gesund!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 4. November 2013

4 Faktoren für Resilienz in Unternehmen


Diese vier Faktoren sind ausschlaggebend für Resilienz in Unternehmen:

1. Verständlichkeit

  • Herausfordernde und kritische Situationen so wahrzunehmen, dass die Führungskräfte und Mitarbeiter handlungsfähig bleiben.
  • Beeinflussbares von nicht Beeinflussbarem trennen.
  • Informationen gut verständlich und verdaubar kommunizieren.

2. Machbarkeit
  • Das Gesetz des Handelns in der Hand behalten, die Regie übernehmen.
  • In die erprobten Stärken und Fähigkeiten vertrauen.

3. Bedeutsamkeit
  • Sinn geben und Sinn vermitteln, die notwendigen Schritte für die Zukunft glaubwürdig kommunizieren und konsequent durchhalten.
  • Wenn Unternehmen langfristig erfolgreich sein wollen, muss das was sie machen Bedeutung für die Menschen haben.

4. Soziale Kompetenz
  • Aufbau von breit gefächerten, sozialen Beziehungen.
  • Soziale Netze nutzen und Unterstützung daraus gewinnen.
  • Sich Orientierung holen
  • Partnerschaften, Kooperationen eingehen.

Montag, 7. Oktober 2013

Was ist Resilienz?



„Resilienz“ stammt aus dem Englischen (resilience) und kann mit Widerstandsfähigkeit (Elastizität oder Spannkraft) übersetzt werden. Der Begriff meint die Eigenschaft, mit belastenden Situationen umgehen zu können. Früher bezeichnete er nur eine spezielle Eigenschaft von Personen (besonders Kindern), die ihre psychische Gesundheit unter sehr schwierigen Bedingungen erhalten konnten.  Mittlerweile wird der Begriff auch auf Teams, Organisationen und ganze Unternehmen angewandt und beschreibt hier die Toleranz gegenüber Störungen und Belastungen.

Angesichts der vielen Veränderungen im Gesundheitsbereich ist das Thema Resilienz auch hier hoch interessant geworden. Wie werden  Spitäler, Pflegeheime mit ständigen Veränderungen, Umstrukturierungen, hohen Vorgaben oder finanziellen Engpässen fertig? Verfügen die Einrichtungen über ein hohes Maß an Resilienz, wird es ihnen nach einer Krise rascher gelingen, in eine stabile Situation zurückzufinden.
Resiliente Organisationen -
  • haben Mitarbeiter, Teams und Führungskräfte, die fähig sind, die Realität zu akzeptieren und anzupacken. Das Überleben der Organisation wird trainiert, schon bevor es kritisch wird.
  • sind als Organisation fähig, Bedeutung im Leben zu finden. Das Wertesystem resilienter Organisationen dient als Halt in schwierigen Situationen.
  • sind fähig zu improvisieren und alle Ressourcen zur Problembewältigung einzusetzen. Quelle: www.resilienz-freiburg.de/de/resilienz/definition-und-merkmale.html, 24.7.2013

Eine Schlüsselrolle kommt bei der Stärkung von Resilienz in Teams und Organisationen den Führungskräften zu.  Eine Organisation kann dann besonders gut in Krisen oder Veränderungsprozessen reagieren, wenn alle, also die einzelnen MitarbeiterInnen, die Teams und die Führungskräfte über die Komponenten von Resilienz verfügen. "Empathisches Führen" kann das Bewältigen von schwierigen Zeiten bei einzelnen MitarbeiterInnen, bei Teams und auch bei ganzen Organisationen unterstützen. 
Wichtig für das Führen in krisenhaften Situationen
  • menschliche Stärke, emotionale Intelligenz, Integrität
  • Fähigkeit zur Empathie und Zuwendung
  • Mut, eigene emotionale Reaktionen zu zeigen
  • Mut zum Eingreifen und Handeln, anwesend sein, angewandte Kreativität
  • Lernfähigkeit aus Krisen
weitere Informationen zum Thema Resilienz und resiliente Organisationen finden Sie hier.